30
Sep
2026

NZZ Artikel: China hat die Schweizer Industrie in der Hand

Vor dem Hintergrund der erneuten Verhandlungen zwischen Donald Trump und Xi Jinping weist ESM-Geschäftsführerin Alessa Hool in einem neuen NZZ-Artikel auf Risiken der Rohstoffabhängigkeit der Schweiz von China ab. Seltene Erden und die leistungsstarken Permanentmagnete, in denen sie enthalten sind, sind unabdingbar für Schweizer Industriesektoren wie Medizintechnik, Maschinenbau, Robotik oder Präzisionsanwendungen.

Schweizer Unternehmen beschäftigt die Tatsache, dass China rund 60 Prozent aller seltenen Erden fördert und 90 Prozent verarbeitet. Denn wenn China, um die Versorgung der USA zu beeinträchtigen, globale Exportvorschriften weiter verschärft, werden sie zum Kollateralschaden.

Die Diskussion dreht sich nicht nur um den Abbau von Rohstoffen. Der Engpass liegt heute auch in den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen: Verarbeitung, Metallisierung und Magnetherstellung. Der Aufbau alternativer Lieferketten braucht Zeit, Investitionen und internationale Zusammenarbeit.

Als kleine, stark vernetzte Volkswirtschaft ist die Schweiz auf offene Märkte und resiliente Lieferketten angewiesen. Um die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken, braucht es eine Kombination aus Diversifizierung, Recycling, Innovation und internationalen Partnerschaften. Lesen Sie den Artikel

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